Internationale Dampfer-Welt(en)

Internationale Dampfer-Welt(en) – Ausgabe 17/2019

+++ Union will kein Werbeverbot für E-Dampfprodukte +++ Mediziner in Neuseeland unterstützen die E-Dampfe +++ Studie: mehr Nikotin besser als zu wenig +++

Die Diskussion um ein absolutes Tabak-Werbeverbot in Deutschland geht weiter. Die Union hat verlauten lassen, dass sie E-Dampfprodukte aussen vor lassen will. Dies wäre auch vernünftig und logisch, denn E-Dampfprodukte sind keine Tabakprodukte und dienen zudem der Tabakschadensminimierung. Der Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery sieht das anders und fordert ein Werbeverbot auch für E-Zigaretten. Erschreckend ist, dass aus seiner Sicht E-Dampfprodukte ebenfalls das Böse in Person sind. Hier hätte man erwarten können, dass etwas mehr Kompetenz bei diesem Thema vorhanden ist.

Positiv zu bewerten ist, dass die Mehrheit der Mediziner  in Neuseeland die E-Dampfprodukte als sichere Alternative zum Tabakkonsum ansehen.

Eine interessante Studie aus Großbritannien zur Nikotinersatztherapie kommt zu dem Ergebnis, das eine höhere Dosierung der Nikotinmenge bspw. bei Nikotinpflaster einhergeht mit einer höheren Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Rauchstopps. Dies ist auch die Meinung vieler Dampfer und die Erfahrung hat gezeigt, dass mit mehr Nikotin im Liquid der Umstieg und somit der Rauchstopp leichter fällt, als mit zu wenig Nikotin. Vor der unsäglichen 20mg/ml Nikotinbeschränkung durch die TPD2 war auch des Öfteren zu lesen, dass starke Kettenraucher bis 36mg/ml Nikotin im Liquid benötigten um das Rauchen aufgeben zu können. Nach erfolgreichem Umstieg ist in den meisten Fällen eine automatische Absenkung der Nikotingehalts im Liquid durch die Dampfer der Fall.

Die nächste Ausgabe der Internationalen Dampfer-Welt(en) wird vorraussichtlich in drei Wochen erscheinen.

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Disclaimer: Die verlinkten Beiträge entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung der IG-ED und können teilweise auch stark davon abweichen.

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MEDIEN

  • [US] Bernews: No Nicotine Or Tobacco In Confiscated Devices
    An der Dellwood Middle School gab es eine Razzia bei den Schülern, bei welcher mitgeführte E-Dampfprodukte sichergestellt wurden. Diese wurden im Nachgang analytisch untersucht. Dabei kam heraus, dass keines dieser Geräte nikotinhaltiges Liquid beinhaltete.
    Anmerkung: dies zeigt deutlich, dass Jugendliche Risiken doch gut einschätzen können.
  • [IN] Deccan Chronicle: Hyderabad: City tops in buying e-cigarettes
    Die Regierung von Hyderabad will den Verkauf und Kauf von E-Dampfprodukten verbieten. Angeblich gäbe es Hinweise, dass E-Dampfprodukte auch Tabakprodukte und genauso schädlich seien.
    Anmerkung: hier wird die Bevölkerung so richtig für dumm verkauft.
  • [UK] Independent: Trying to quit smoking? Use more nicotine, not less, says study
    Studie belegt: für einen Rauchstopp sollte man eher mehr Nikotin nutzen als zu wenig.
  • [NZ] Scoop: Majority of Professionals in NZ support cig alternatives
    Eine Mehrheit der Beschäftigen im Gesundheitswesen in Neuseeland unterstützen die E-Dampfe als Alternative zum Rauchen.
  • [JP] The Ashai Simbun: Nagasaki University bans smokers from all teaching posts
    Anmerkung: absurd, die Nagasaki Universität verbietet Rauchern jegliche lehrende Tätigkeit. Als hätte das Rauchen etwas mit der Einschränkung der Kompetenz zu tun. Das ist eine Zwangsmaßnahme.
  • [US] The Sacramento Bee: Sacramento City Council approves ban on sale of flavored tobacco products
    Der Stadtrat von Sacramento hat für ein Verkaufsverbot von aromatisierten Tabakprodukten als auch aromatisierten Liquids für E-Dampfprodukte gestimmt. Nur ein Ratsmitglied war dagegen.
  • [UK] The Times: Tobacco giant Philip Morris pays smokers to quit
    Schachzug gegen die Tabakkontrolle: PMI unterstützt eine Versicherungsgesellschaft, welche Menschen dabei unterstützen will, mit dem Rauchen aufzuhören. Für die Policen gibt es Rabatte, wenn der Versicherungsnehmer auf E-Dampfprodukte wechselt oder das Rauchen und Dampfen einstellt.
  • [US] Washington Examiner: Nanny state nonsense: Mitch McConnell doesn’t want to let 20-year-olds smoke or vape
    Nanny-Staat-Irrsinn: in den USA ist es erlaubt mit 20 Jahren im Militär im Ausland zu kämpfen, Vollzeit zu arbeiten, Kinder zu bekommen und zu wählen. Dem Senats-Mehrheitsführer Mitch McConnell nach, sollte ein 20 Jähriger aber nicht entscheiden dürfen ob er raucht oder dampft.

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STUDIEN

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VIDEOS

  • [CA] Regulator Watch: Leaked | Public Gets Long Overdue Look at Youth Vaping Study
    Das Ergebnis einer Studie zu der Nutzung der E-Dampfe unter Jugendlichen wurde geleakt. Interessanterweise haben Anti-E-Dampf-Organisationen, sowie die Tabakkontrolle das Ergebnis erhalten, während Pro-E-Dampf-Aktivisten ausgenommen wurden.

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