Internationale Dampfer-Welt(en)

Internationale Dampfer-Welt(en) – Ausgabe 41/2019

Veröffentlicht

+++ Drogen- und Suchtbericht 2019 +++ Bloomberg spendet gegen E-Dampfprodukte +++ Studie: Jugendliche nicht an E-Dampfprodukten interessiert +++

Diese Woche hat die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), den aktuellen Drogen- und Suchtbericht 2019 vorgestellt. Während viele Medien die Äusserungen von Frau Ludwig zitieren, es müsse dringend ein Werbeverbot auch für E-Dampfprodukte her um die Jugendlichen zu schützen, erkennt man im Bericht selbst, dass doch genau das Gegenteil der Fall ist. Wie der BfTG herausgearbeitet hat, ist die Zahl rauchender Jugendliche permanent am sinken. Weiterhin zeigt der Bericht ebenfalls, dass die meisten Nutzer (auch bei Jugendlichen) einer E-Dampfe vorher bereits geraucht haben. Sie betreiben also Tabakschadensminimierung. Dies zeigt, dass die Pressemitteilung der Drogenbeauftragten genau das Gegenteil behauptet. Es wird suggeriert, dass die Gesellschaft ein wahnsinniges Problem mit dampfenden Jugendliche hat, was aber durch einen Faktencheck widerlegt wird.
Das ist insbesondere schade, da Frau Ludwig mit dem Anspruch gestartet ist, neue Akzente setzen zu wollen. Leider sieht es aktuell so aus, als würde sie beim Thema E-Dampfprodukte dort weitermachen, wo ihre Vorgängerin, Frau Mortler, aufgehört hat.

In den USA geht die Hysterie gegen angebliches “Teen-Vaping” und die bösen Aromen weiter. Der Milliardär Michael Bloomberg spendet 160 Millionen Dollar in Kampaganen, damit aromatisierte E-Dampfprodukte verboten werden. Hier passt wieder der Spruch: “Geld regiert die Welt” und zeigt, wie sehr die Gegner der E-Dampfe miteinander vernetzt und vor allem wie finanzstark sie sind. Es geht um Kontrolle, um Macht und nicht um die Gesundheit der Menschen.

Eine aktuelle Studie der Uni North Dakota hat untersucht, ob die Nutzung der E-Dampfe bei Jugendlichen auch zur Nutzung von Tabakkonsum führt. Dies ist nicht der Fall. Vielmehr liegt näher, dass rauchaffine Jugendliche welche dampfen, eher dazu geneigt sind Tabakprodukte zu konsumieren wenn es die E-Dampfe nicht geben würde. Somit konnte ein möglicher Gateway vom Dampfen zum Rauchen wieder einmal nicht belegt werden.

Der NDR entschuldigt sich auf seiner Website, ganz klein und verschämt am Ende der verlinkten Seite, für die “unpräzise” Berichterstattung über die E-Zigarette und die Todesfälle in den USA am 08.10.2019 in der Sendung Weltbilder.

Eine neue Kampagnenseite von Aktionsbündnis Dampfen für “E-Zigaretten Retten Leben” wurde online gestellt: https://ezigarettenleben.de/

 

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Disclaimer: Die verlinkten Beiträge entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung der IG-ED und können teilweise auch stark davon abweichen.

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