Internationale Dampfer-Welt(en)

Internationale Dampfer-Welt(en) – Ausgabe 26/2019

Veröffentlicht

+++WHO forciert “Niedrig-Nikotin-Tabakzigaretten” +++ Dampferladen in zwei Krankenhäuser in England eröffnet +++ Werbeverbot: Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft auf Abwegen +++ Schweiz: Kanton Bern will E-Dampfe dem Tabak gleichstellen +++

Die WHO bekämpft wo sie kann tabakfreie E-Dampfprodukte, gleichzeitig unterstützt sie Forschungsprojekte für Zigaretten mit wenig Nikotin. Sie glaubt, dadurch würden weniger Menschen rauchen. Das wird mit Sicherheit den gegenteiligen Effekt haben. Denn Nikotin für sich alleine fördert kaum Abhängigkeit. Jetzige Raucher, werden dadurch viel mehr Rauchen (Light-Zigaretten-Effekt) oder sich auf dem Schwarzmarkt umsehen (Kriminalisierung durch die WHO). Michael Russell hat gesagt: “Die Leute rauchen wegen dem Nikotin, sterben aber am Teer.”. Die WHO und die weltweiten Tabakkontrollorganisationen müssen dringend umdenken, denn wenn sie weiterhin so mit den Regulierungen herumspielen, sterben weiter Menschen unnötig am Tabakkonsum.

England hat ein sehr strenges Anti-Raucher-Gesetz. In den Krankenhäusern und auf den umgebenden Grundstücken des National Health Service ist das Rauchen für alle verboten. Jetzt wird immerhin für rauchende Patienten eine Alternative angeboten: in zwei der NHS Krankenhäuser hat nun ein E-Dampfprodukteladen eröffnet. Auf dem Grundstück darf gedampft werden.

Nachdem letzte Woche der drogenpolitsche Sprecher der FDP getönt hat, dass in Deutschland ein komplettes Werbeverbot für Tabak- und E-Dampfprodukte inkl. Einschränkung des Rauchens und Dampfens im öffentlichen Raum umgesetzt werden sollte, springt nun auch Julia Klöckner (CDU) auf diesen Zug auf. Auffällig ist, dass sie gezielt die “Sprache” der WHO, des ABNR und der Tabakkontrolle übernimmt. Dabei würde durch ein Dampfverbot an öffentlichen Orten den Menschen signalisiert, dass die E-Dampfe gefährlich sei und das ist genau der falsche Ansatz. Wichtig ist doch, den Menschen Alternativen wie die E-Dampfe anzubieten, damit Raucher eine Chance haben zu entscheiden. Wissenschaftliche Belege zeigen auf, dass E-Dampfprodukte für den Nutzer als auch für Dritte nicht schädigend sind.

Der schweizerische Kanton Bern will in einem lokalen Gesetzesvorhaben der Bundesregierung vorgreifen. In dem Gesetzeentwurf soll der Verkauf von E-Zigaretten, nikotinfreien- und nikotinhaltigen Liquids, sowie Heat-Not-Burn an Jugendlichen unter 18 Jahren verboten werden. So weit, so gut. Anschliessend im PDF kommt es aber heftig: weiter soll die E-Dampfe den herkömmlichen Tabakprodukten gleichgestellt werden, um die Bevölkerung vor dem “Passivdampf” (den es nicht gibt) zu schützen (Begründung: die WHO sagt das).

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