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Bei Dampfern unbeliebt: Der schwierige Umgang mancher Medien mit dem Thema E-Dampfen

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Ihrer Sendung vom 10.4. d.J., 10.10 Uhr: "Bei Rauchern beliebt - Die Bundesländer und der schwierige Umgang mit der E-Zigarette" versuchten Sie, sich den aktuellen Unstimmigkeiten bezüglich der E-Zigarette anzunähern. Dafür zunächst einmal herzlichen Dank!

Auffallend ist allerdings leider die tendenziöse Berichterstattung und Moderation, in der Sie den Vertreter des E-Zigarettenhandels im Vergleich zu den anderen Teilnehmern der Diskussion ausgesprochen wenig zu Wort kommen ließen und seine Beiträge häufig im Ansatz unterbanden.
Den Diskussionsteilnehmern contra E-Dampfen wurde wesentlich mehr Redezeit zugestanden; diese nutzten die Zeit bedauerlicherweise für fachlich weitgehend inkorrekte Beiträge, in denen sie die E-Zigarette bereits inhaltlich mit einem "Arzneimittel" gleichsetzten und die Einstufung als Genussmittel völlig außen vorließen.
Dies wäre aber sehr wichtig, da unter der Einstufung als "Genussmittel" die E-Zigarette in einem völlig anderen Licht erscheint und vielen Gegenargumenten die Grundlage entzieht (vor allem im Vergleich mit der weiterhin im Handel befindlichen weitaus schädlicheren Tabakzigarette).

Damit stellt sich die Frage, warum ein öffentlich-rechtliches Medienunternehmen so wenig echte Fakten recherchiert und stattdessen eine rein polemische Diskussionsrunde sendet.
Die Gerichte haben vor Kurzem begonnen, die bisherige inkorrekte Einstufung der E-Zigarette als Arzneimittel zu korrigieren und stufen sie richtigerweise als Genussmittel ein, als welches sie von den Konsumenten auch überwiegend verwendet wird ... alternativ zur wesentlich schädlicheren Tabakzigarette:
https://ig-ed.org/category/recht-und-gesetz/

Eine umfangreiche Faktensammlung mit belegten Studien und Aussagen von Fachleuten finden Sie auf der Homepage der ersten deutschsprachigen Interessenvereinigung E-Dampfen unter www. ig-ed.org.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich für künftige Sendungen über das E-Dampfen sachkundiger machen würden, welche Kriterien die E-Zigarette als Genussmittel erfüllen muss und Sie dementsprechend Ihre Fragestellung erweitern.

Bitte beachten Sie besonders diese Chronik über Hintergrund und Verlauf der öffentlichen Antipropaganda:
https://ig-ed.org/faktensammlung-2/wahre-geschichte-der-antipropaganda-2/

Dieses Anschreiben wird auf unserer Internetseite ebenso veröffentlicht wie Ihre Reaktion darauf.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihre IG-ED

Ein Gedanke zu „Bei Dampfern unbeliebt: Der schwierige Umgang mancher Medien mit dem Thema E-Dampfen

  1. Dann sind wir mal gespannt ob von DEM Recherche-Sender D-Radio etwas zurückkommt. Bisher dachte ich, dass DLF echt sehr professionellen Journalismus betreibt.
    Viel Erfolg weiterhin und Danke für euer Engagement 🙂

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