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Bundestagspetition Reloaded & Revolutions

Reloaded

Nachdem der erste Versuch eine Petition an den deutschen Bundestag veröffentlichen zu lassen abgelehnt wurde (Bundestagspetition ABGELEHNT!), haben wir uns die Kritikpunkte zu Herzen genommen und jetzt eine überarbeitete Version eingereicht. Wir wollten nicht länger auf eine Antwort auf unsere Mail (s. "ABGELEHNT") an den Petitionsausschuss warten. Eine freundliche und ermutigende Antwort auf die Mail kam tags darauf per Schneckenpost ...

Revolutions

Udo Laschet hat die erste Petition der E-Wolken-Aktion zur Veröffentlichung eingereicht. Sie fordert die deutschen Politiker zu einer Revolution der Vernunft gegen die absurde TPD auf, die hoffentlich sowieso vom Europäischen Gerichtshof eingestampft wird. Mehr dazu:
http://e-wolke.de/inhalt/politik/projekt_petition_prodampf_2015.html
oder auf Facebook:
https://www.facebook.com/events/1454832531513728/


Wortlaut unserer Petition:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass seine Ausschüsse angehalten werden, bei Beratungen zum Thema der sogenannten "Elektronischen Zigarette" (Umsetzung der EU-Richtline "TPD", Nichtraucherschutz, Jugendschutz) Vertreter der betroffenen Verbraucher einzuladen, wo es verfassungsrechtlich möglich ist.

Begründung:

Bei diesem Thema sind nicht nur die derzeit geschätzten 3 Millionen "Dampfer" direkt betroffen. Auch die heute noch vielen Millionen Raucher werden von den Beschlüssen tangiert. Indirekt geht es auch all die Nichtraucher an, die sich inzwischen von Rauchern belästigt oder gar bedroht fühlen.

Das federführende Ministerium hat bisher sowohl die privaten Schreiben vieler Verbraucher als auch unsere Kommuniktionsversuche und den Wunsch als betroffene Partei zur konstruktiven Zusammenarbeit ignoriert, wie auch aus unseren offenen Briefen hervorgeht. Zuletzt "IG-ED-Beschwerde an die Bundeskanzlerin".

Die öffentlichen Äußerungen vieler Parlamentarier (zum Beispiel auf der Plattform "Abgeordnetenwatch") zeigen nur selten die Bereitschaft, sich näher mit dem Thema zu beschäftigen und unsere Interessen zu vertreten.

Hier wird einseitig und unausgewogen meist nur die Meinung einer kleinen Gruppe von Experten berücksichtigt, die weder unsere Interessen vertreten noch die wissenschaftliche Studienlage fair und ausgewogen beurteilen.

Die naheliegende Wahl als Verbrauchervertreter ist die Interessengemeinschaft E-Dampfen e.V.

Wir haben die Konsumenten bereits in Brüssel (ENVI-Ausschuss) und mehrfach bei der Tabakkontrollkonferenz in Heidelberg vertreten. Des Weiteren vertreten wir aktuell die Verbraucherinteressen im zuständigen DIN-Ausschuss.

Das DKFZ erkennt in ihrem Band 20 unsere Industrieunabhängigkeit an.

9 Gedanken zu „Bundestagspetition Reloaded & Revolutions

  1. habt ihr eigentlich schon mal darüber nachgedacht, dass es den politikern WIRKLICH scheißegal sein könnte, dass one billion lives gerettet werden könnten, weil nicht nur ihre steuereinnahmen wegbrächen sondern obendrein sowieso schon nicht einmal annähernd genug geld für die renten der nächsten jahre da ist?

    wenn also plötzlich nicht mehr genug gestorben wird und zusätzlich auch noch jede menge steuern wegfallen, dann bleibt denen wohl nichts anderes übrig als krieg anzufangen.-

  2. Diese Mutmassungen kann man anstellen und falls es so ist,
    dann ist es ein Grund mehr, mit unseren begrenzten Mitteln darauf hinzuwirken, dass “die Politiker” mit solchen Unaufrichtigkeiten nicht immer wieder durchkommen.
    Was “sie” IMHO am meisten fürchten, ist öffentliches Interesse für ihr Treiben hinter verschlossenen Türen.
    Und ein wirksames Mittel dafür stellen Petitionen an den Bundestag dar.
    Aber ein Hinterfragen der Motive aller Beteiligten ist natürlich immer angebracht.

  3. Hallo,
    eine gute Sache! Danke, dass ihr euch einsetzt! Aber wieso müssen euch es andere immer vormachen? Es gibt viele gute Maßnahmen und immer wenn jemand etwas lostritt kommt ihr mit einem Klon daher. Meist genauso schlecht dahergekupfert wie die Chinakracher. Würde mich sehr freuen irgendwann mal was eigenes von euch zu sehen – dann wäre ich auch bereit dafür zu bezahlen. Aber so? Nein Danke.

  4. @Franz A., ich bin selbst noch zu neu als Dampferin unterwegs, um deine Rundumanklage einordnen zu können, aber das ist auch nicht mein Anliegen:
    @all,es kann gar nicht genug “Klone” von der Idee geben, Bundestagspetitionen einzureichen,schon gar nicht, wenn sie, wie in diesem Fall, abgesprochen sind. So sammelt man erste Erfahrungen und die Chance wird erhöht, dass zumindest eine der Petitionen tatsächlich “durchkommt”.
    @Ig-ED, ich drücke euch und Udo Laschet die Daumen!

  5. Habe mein Interesse für das Projekt Petition Prodampf mit Teilnahme bekundet und werde sobald es möglich ist diese Petition auch zeichnen. Weiterhin habe ich auf Facebook Freunden eine Einladung dieses Projektes gesandt. War für mich das erste Mal über Facebook. Fand es aber wichtig, da m.M.n nur hier viele Bürger so einfach erreicht werden können.
    @IG-ED und Udo Laschet,tolle Aktion und ganz großen Dank für Euren unermüdlichen Einsatz.

  6. Information:

    Die 1. Petition aus dem Projekt der E-Wolke wurde am 19.10.2015 beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eingereicht. Es wird davon ausgegangen, dass diese Petition um den 31.10.2015 zur Mitzeichnung veröffentlicht wird.

    Wenn Sie „ProDampf“-Petitionen unterstützen möchten, tragen Sie sich bitte mit einer E-Mail an petitionprodampf2015@e-wolke.de für den Petitions-Newsletter ein. Sie erhalten eine automatische Rückantwort mit weiteren Informationen.

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