Kann ich mit der E-Zigarette aufhören zu rauchen?

JA!

Den Umstieg von der Tabak-Zigarette auf die E-Zigarette (E-Dampfgerät) haben bereits viele andere erfolgreich geschafft. 

Warum ist die E-Zigarette im Vergleich zu anderen Nikotin Ersatzprodukten so erfolgreich?

Gründe dafür sind u. a.:

  • Das Nikotin kann weiterhin konsumiert werden – ohne dabei die schädlichen Stoffe der Tabakzigarette zu inhalieren
  • Raucherrituale können beibehalten werden (an etwas zu ziehen, Wölkchen auspusten, das Gefühl im Rachen, etc.)

Das Verlangen nach einer Zigarette schwindet bei den meisten Nutzern schnell. Umsteiger merken somit kaum, dass ihnen etwas fehlt.

In den Medien ist oft zu lesen, dass die E-Zigarette gefährlicher sei als die Tabakzigarette. Das stimmt jedoch definitiv nicht! Public Health of England äußert sich dazu wie folgt:  »Die E-Zigarette ist mindestens zu 95% weniger schädlich.«
(a) Hier in der deutschen Erklärung von Dr. Bernhard-Michael Mayer Professor für Pharmakologie und Toxikologie an der Universität Graz.
(b)  Hier die Veröffentlichungen im Original in englischer Sprache von Public Health England.

Weiterhin wurde behauptet, dass die E-Zigarette einen gefährlichen und zudem unbekannten Chemiecocktail enthält. Auch das ist in dieser Form irreführend, wobei hier “gefährlich” und “unbekannt” schlichtweg falsch ist.

Liquid (die Flüssigkeit, die verdampft wird), besteht aus:

  1. Propylenglycol [PG] (E1520): Lebensmittelzusatzstoff wie in z. B. in Kaugummi
  2. Pflanzliches Glycerin [VG] (E422): Wird bereits u. a. als Feuchthaltemittel in Zahnpasta eingesetzt
  3. Aromen aus der Lebensmittelherstellung
  4. Nikotin
  5. Wasser

Der Begriff “Chemiecocktail” wird hier bewusst eingesetzt, um eine Schädlichkeit zu suggerieren. Es würde auch niemand auf die Idee kommen, handelsüblichen Fruchtjoghurt als Chemiecocktail zu bezeichnen. Zudem werden die Inhaltsstoffe des Liquids in der E-Zigarette nur verdampft, es wird also lediglich der Aggregatzustand geändert (wie beim Wasserkochen: Wasser wird zu Dampf). In der Tabakzigarette findet hingegen der chemische Prozess der Verbrennung statt. Daß PG, VG und Aromen seit Jahren in der Tabakzigarette verbrannt werden, findet bis heute keine Erwähnung.

Die immer wieder geäußerten Einwände zum Dampfen berufen sich häufig auf angeblich hohe Formaldehydwerte im Dampf der E-Zigarette.

Diese entstehen beim normalen Gebrauch von E-Dampfgeräten jedoch nicht. Formaldehyd wurde in Laboratorien mit Zug-Automaten erzeugt, indem diese unter Verwendung unrealistischer Dampfleistung und Zugfrequenz betrieben wurden. Dies führt unweigerlich zu einem Abriss des Liquidnachflusses und dem sogenannten “Kokeln”.

Wie beim Verbrennen von Tabakprodukten, entsteht beim “Kokeln”, bei dem die Watte verbrennt, selbstverständlich Formaldehyd in hohen Konzentrationen.

Unter Insidern sind diese Untersuchungen als so genannte „Kokel-Studien“ bekannt. Da jeder Nutzer weit vor einem Liquid-Abriss aufhören würde zu dampfen, da es sonst ähnlich schmeckt wie wenn sich ein Raucher aus Versehen die Zigarette am Filter anzündet. Diese Zigarette würde auch kein Raucher aufrauchen, nur weil er sich diese falsch herum angezündet hat. Zudem ein Dampfer schon durch die abfallenden Dampfmenge sensorisch vor einem Liquid-Abriss gewarnt wird. Oder einfach ausgedrückt: der Dampf wird weniger, es entstehen aber noch keine Schadstoffe.

Populär sind die Zeitungs-Überschriften über explodierende E-Zigaretten. Bei sachgemäßem Gebrauch sind die Akkus in den E-Zigaretten genauso ungefährlich wie die Akkus in Notebooks, e-Bikes oder Elektroautos. Denn diese handelsüblichen Akkus werden auch in E-Zigaretten verwendet.

Bei den bisherigen Unfällen handelte es sich meist um ungeeignete Eigenbauten von Akkuträgern ohne Entgasungslöcher oder um fehlerhafte Handhabung im Umgang mit den Akkus. (IG-ED Broschüre zum Thema »Akku-Sicherheit«)

Reine Alpenluft zu atmen mag weniger schädlich sein als das Dampfen. Dampfen ist aber im Vergleich zum Rauchen eindeutig ein Vorteil für die eigene Gesundheit. In jüngster Zeit verdichten sich die Hinweise, dass durch das verdampfte PG eine Schutzwirkung gegen Erkältungskrankheiten erreicht wird. Propylenglykol hat nachweislich eine antimikrobielle Wirksamkeit.

Viele Millionen Ex-Raucher, die erfolgreich auf ein E-Dampfgerät  umgestiegen sind, bestätigen, dass die Negativinformationen zur E-Zigarette haltlos sind. Eine Vielzahl von Studien belegt den gesundheitlichen Vorteil gegenüber der Tabakzigarette.

 

 


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