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Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) verweigert Verbrauchervertretung jegliche Teilnahme an der deutschen Tabakkontrollkonferenz

Bereits zum 13. Mal lädt das Deutsche Krebsforschungszentrum in diesen Tagen zur Tabakkontrollkonferenz ein.

Wie man der Website des DKFZ entnehmen kann, dient diese Konferenz dem Erfahrungsaustausch über Maßnahmen zur Verminderung des Tabakkonsums in Deutschland. In den letzten Jahren wurde in diesem Rahmen der Fokus auch auf die tabaklose E-Zigarette gelegt.

So wurden in der Vergangenheit hierzu Gäste und Redner aus den verschiedensten Bereichen, u.a. auch der einzige Verbraucherverein (IG-ED)für das Dampfen (umgangsprachlich für das Nutzen der E-Zigarette) eingeladen.

Nachdem die IG-ED (Interessengemeinschaft E-Dampfen) im letzten Jahr jeder unkorrekten Stellungnahme und Aussage der Frau Dr. Pötschke-Langer, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention und des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle, zum Thema E-Zigarette widersprochen hatte und jeweils um Richtigstellung bat, kamen wir für sie erwartungsgemäß nicht wieder als Redner in Frage.

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Wurden wir jedoch noch im Herbst schriftlich zur diesjährigen Veranstaltung zur Teilnahme im Publikum eingeladen, so wurden wir wenige Tage vorher wieder ausgeladen. Angeblich sei die Teilnahme in diesem Jahr aufgrund der massiven Angriffe der "E-Zigarettenlobby" in den vergangenen Wochen auf Mediziner, Sucht- und Public-Health-Experten beschränkt.

Oder anders formuliert, die Teilnahme wird auf diejenigen beschränkt, die der Ideologie des DKFZ auf ihrem Kreuzzug gegen den Tabakkonsum bedingungslos folgen und dessen Publikationen blind, dh. ohne eigene Recherche, glauben. Dazu muss man wissen, dass das DKFZ ganz gezielt einzelne Publikationen auswählt, die in das ideologische Konzept der WHO passen, hunderte hervorragend konzipierte Arbeiten mit "nicht genehmen" Ergebnissen aber ohne zu zögern unter den Teppich kehrt und mit abfälligen Bemerkungen verunglimpft.

Denn es ist mittlerweile der "gute Stil" der Frau Dr. Pötschke-Langer, Forschungen und Aussagen renommierter Suchtforscher, die nicht ihrer Linie folgen, wie z.B. Peter Hajek, Professor für klinische Psychologie an der Queen Mary University in London, als "wenig substanziell"herabzuwürdigen.

Führt man sich also vor Augen, dass aktuelle Studien den Aussagen des DKFZ eher widersprechen und das Gesundheitsministerium in England das Potenzial der E-Zigarette als Mittel zum Weg aus der Zigarettensucht anerkennt, stellt sich unweigerlich die Frage: "Handelt es sich vielleicht doch nur um vorgeschobene Gründe, um sich lästige Bürger und Wähler vom Leib zu halten?"

Selbstverständlich stellte der Verbraucherverein in jedem Fall und zu jeder unkorrekten Aussage die jeweilige Studie (meist als Link zum Originaldokument) zur Verfügung, um sein Korrektur-Anliegen mit belastbaren Fakten zu untermauern. Selbstverständlich hätte der größte Teil der DKFZ-Aussagen daraufhin zurückgenommen werden müssen. Doch die WHO-Lobbyistin Pötschke-Langer wertete die von der IG-ED gestarteten Dialogversuche schlichtweg als "massive Angriffe gegen das DKFZ" und fegte damit die internationale Wissenschaft mit einer Handbewegung vom Tisch. Und weil es ihr so schön in den Kram passt, zweifelt sie auch gleich die "Vergleichbarkeit" internationaler Studien an, denn in ihren Augen seien diese nicht auf Deutschland anwendbar.

Frau Dr. Pötschke-Langer, Wahrheit bleibt Wahrheit, egal ob Sie sie ignorieren oder nicht. Und Wahrheiten auf den Tisch zu legen, stellt entgegen Ihrer Auffassung keinen massiven Angriff dar - höchstens einen massiven Angriff auf Lügen und Desinformationen, nicht aber gegen Personen oder Institutionen. Genauso verhält es sich mit den Studien. Vorhandene Studien hören nicht auf zu existieren, nur weil sie Ihnen keine brauchbaren Ergebnisse für Ihren irrationalen Feldzug gegen ein nachweislich schadensminimierendes Genussmittel liefern.

Denn genau das ist die tabaklose E-Zigarette, und das will sie sein: ein Genussmittel mit und ohne Nikotin, das im Vergleich zur Tabakzigarette ein um mindestens 95 Prozent verringertes Gesundheitsrisiko darstellt!

11 Gedanken zu „Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) verweigert Verbrauchervertretung jegliche Teilnahme an der deutschen Tabakkontrollkonferenz

  1. Das ganze dann eine Konferenz zu nennen ist reichlich unpassend. Es müsste in “Ideologische, pharmabasierende Vortragsreihe” umbenannt werden, oder? Oder auch: Vortragsreihe über WHO (auch wieder pharmabasierend) Ideologien und Gesundheits-Fanatiker, die die Welt beherrschen wollen.

    Mir würden – nach kurzem Nachdenken – noch einige andere Begriffe einfallen.

  2. Mich würde interessieren, wer Frau Pötschke-Langer auf ihre Position gebracht hat, wie lange ihr Arbeitsvertrag noch läuft und was danach passiert. Fragen über Fragen

  3. Ach ja, die Pötschke und die WHO … die eine so unseriös wie die andere!

    Die Bill & Melinda Gates Foundation, sowie zwei von ihr finanzierte Organisationen und die WHO werden in Indien vom Obersten Gerichtshof angeklagt.
    Grund sind mögliche Versuche an zehntausenden Kindern, die ohne Einwilligung und Aufklärung über mögliche Nebenwirkungen …
    mehr dazu auch unter:
    https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1647038135539689&id=100007005548933

  4. Diese frau Dr. Pötschke-Langer erweckt für mich den Anschein das sie ein reife wie ein drei jähriges Kind beim Versteckspiel hat. getreu dem Motto was ich nicht sehe sieht mich auch nicht.

    Diese Frau verliert immer mehr an Glaubwürdigkeit

  5. Hallo, liebes IGED-Team,
    das ist ja mal wieder typisch DKFZ
    warum baut ihr an diesem Tag denn keinen Infostand vor dem Tagungszentrum auf
    und verteilt dann Informationen an die netten Damen und Herren
    edann können diese “Experten”gut informiert in diese doch recht einseitig informierende Veranstaltung gehen

  6. Das DKFZ und seine narzisstische Sozio-Psychopatin demontieren sich doch gerade selbst vorzüglich durch ihre Lügereien.
    Es werden sicher Gerichte auf den Plan erscheinen müssen und man muss sich fragen, was die Beweggründe des Deutschen Krebsför..forschungszentrums wohl sein mögen, gegen die E-Zigarette dermaßen zu schießen und die Tabakzigarette im Vergleich dazu geradezu zu verhätscheln.
    Ein Schelm, wer Schlimmes dabei denkt.
    :->

  7. Wie ist das eigentlich? Im Bundestag tummeln sich doch ständig jede Menge Lobbyisten jeglicher Couleur. Gibt es noch keine E-Zigarette Lobbyisten, die dort Zutritt haben? Und falls nein, warum nicht? Dort könnte man doch wohl am besten Einfluss nehmen, oder?

  8. @mak82

    ganz einfach: Weil keiner dort den hintern hochbekommt. Mit ein bisschen googlen sieht man, dass die IG-ED mal im EU Register sowie im Bundestag Register eingetragen war. Aber anscheinend geht der Kampf nicht mehr Pro E-Zigarette sondern nur noch Pro-“Irgendwelcher dubiosen Persönlichkeiten”. Und das dass DKFZ abgesagt hat ist auch logisch, die Vorstellungen bisher waren eine absolute Lachnummer.. So Long…

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