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Die IG-ED informiert Mediziner über Fakten zum E-Dampfen

Zur Veröffentlichung der Deutschen Herzstiftung schrieb die IG-ED in einer Email an Herrn Professor Gohlke:

Die IG-ED, der erste deutschsprachige E-Dampferverein, möchte Sie auf einige Fakten aufmerksam machen:

In einer elektronischen Zigarette findet kein Verbrennungsprozess statt, sondern ein Verdampfungsprozess. Dieser Prozess bewirkt lediglich eine Veränderung des Aggregatszustandes, sodass die bei Verbrennungsprozessen übliche, nicht vorhersehbare Veränderung von Stoffen auch nicht stattfindet, es fällt also keine durch Verbrennung giftige Umwandlung von Inhaltsstoffen an.

Mehr zu diesem Thema finden Sie in der Faktensammlung auf unserer Homepage unter "Inhalation unbedenklich".

Richtig mag sein, dass Propylenglykol zwar auch eine Anwendung als industrielles Frostschutzmittel finden kann, genau so wie normaler Trinkalkohol und Kochsalz.
Dazu lesen Sie bitte hier unter "Viele Frostschutzmittel".
und unter Antipropaganda.

Des weiteren ist es aber, wie in Medizinerkreisen hinlänglich bekannt, als Trägerstoff für Kosmetika, Flüssigseifen, Zahnpasta und nicht zuletzt immer noch als Trägerstoff für medizinische Inhalationsprodukte in Anwendung.

Weiterhin wird Propylenglykol ohne DAB-Zulassung als Theater- oder Diskonebel in den einschlägigen Branchen genutzt, ohne dass von seiten des Bundesamtes für Risikoforschung für diese Anwendung eine maximale Arbeitsplatzkonzentration festgelegt wurde.
Weitere Informationen zu Propylenglykol mit Quellenangaben.

Die Wirkung von Nikotin als Nervengift dagegen ist hinlänglich bekannt; jüngere Forschungen weisen interessanterweise darauf hin, dass bei Demenz- und Alzheimererkrankungen eine Verbesserung des Krankheitsbildes erreicht werden kann, außerdem ist das physische wie auch das psychische Suchtpotential von Nikotin tatsächlich gering. Viele E-Dampfer berichten von einem bemerkenswerten Rückgang des Suchtdrucks und von einer Herabsetzung der gewählten Nikotindosis.

Was durch das E-Dampfen allerdings erhalten bleibt, ist die Abhängigkeit von den Verhaltensgewohnheiten, die vorher mit dem Rauchen verbunden waren.

Zu Nikotin finden  Sie in unserer Faktensammlung ebenfalls Quellen, hier und hier.

In Ihrer Mitteilung wird berichtet, daß in der Chest-Studie 30 Nichtraucher Probanden für die Auswirkung von E-Zigaretten auf die Bronchialwege waren. Das ist faktisch falsch, es waren tatsächlich Raucher. Dazu können Sie sich hier informieren.

Bei näherer Betrachtung der dort vorliegenden Fakten kann keine langfristige, negative Veränderung der Atemwege konstatiert werden.

Insgesamt steht fest, dass E-Dampf-Konsumenten eine weitaus weniger schädliche Alternative zum Rauchen finden, bei der der Hauptaspekt nicht aus der Aufgabe des Nikotinkonsums besteht, sondern viel eher in der Möglichkeit, Nikotin als Genussmittel zu sich zu nehmen, ohne die schädigenden Auswirkungen des Tabakkonsums in Kauf zu nehmen.

Von Kaffee und Wein wird, vorgenannter Argumentation folgend, auch keine Zulassung als Arzneimittel gefordert.

Wir hoffen, dass unser Schreiben eine angeregte Diskussion in Ihrem Kollegium anregt. Viele ehemalige Raucher berichten über ein bemerkenswert gestiegenes ganzheitliches  Wohlbefinden nach Umstieg aufs E-Dampfen.
Es wäre bedauerlich und könnte für viele Raucher im Wortsinn fatal sein, wenn dieser Umstand in Medizinerkreisen nicht gewürdigt würde, ohne sich mit der Materie zu befassen.

Um weitere Fakten zu recherchieren, besuchen Sie bitte unsere Internetpräsenz unter: www.ig-ed.org
Dort findet sich direkt auf der Startseite die umfangreiche Faktensammlung.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihre IG-ED

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