Mailtext 01 – Meinungsfreiheit und Genussfreiheit

Themenbereiche: Meinungsfreiheit und Genussfreiheit (liberaler Umgang), keine Innovationsbremsen

Email Variante 1
  1. Bitte wählen Sie zunächst das Bundesland, an dessen Abgeordnete Ihre Email versendet wird:
  2. Benötigt!
  3. Ihre Daten
  4. Benötigt!
  5. E-Mailadresse notwendig
  6. Benötigt!

  7. Hier sehen Sie eine Vorschau, wie die Email aussehen wird:

    Sehr geehrte(r) [Name des/der Abgeordneten],
  8. Benötigt!
  9. In Europa rauchen rund 33% der Bevölkerung über 15 Jahre. Dieses Drittel der Bevölkerung wird seit Jahren immer mehr an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Dies ist nur unter der Prämisse nachvollziehbar, dass Passivrauch gefährlich sei und die restlichen 2/3 davor geschützt werden müssten - eine Argumentation, die nachweislich für die E-Zigarette ohnehin völlig unzutreffend ist. Die bereits in der TPD2 beschlossenen und die derzeit in Deutschland diskutierten Maßnahmen gehen somit weit über das Ziel eines erweiterten Nichtraucherschutzes hinaus. Es wird nicht aufgeklärt, es wird diskriminiert.

    Von den 16 Mio. deutschen Rauchern haben sich durch die oben genannten Maßnahmen ca. 2,5 Mio. Raucher entschieden, auf die tabaklose elektrische Zigarette umzusteigen. Diese Alternative stellt nun einen Kompromiss dar, bei dem zwar Nikotin konsumiert werden kann, jedoch nachweislich ohne die vielen gesundheitsschädlichen Folgen für dritte Personen. Dabei spielt es keine Rolle, um wie viel weniger schädlich der Konsum von tabaklosen E-Zigaretten für den Nutzer selbst ist; mündige Bürger können und müssen die Risikoabwägung eines Genussmittels selbst vornehmen dürfen! Ansonsten müssten auch Kaffee, Tee und Alkohol denselben Restriktionen unterworfen werden.
    Auch Sie als Politiker sind doch von diesen fanatischen Ansichten betroffen, die uns eine Existenz der Enthaltsamkeit als einzig erstrebenswerte Lebenweise suggerieren! Oder können Sie sich noch wie unsere Altbundeskanzler Schmidt, Brandt oder Erhardt rauchend öffentlich sehen lassen?

    Das europäische Parlament, sprich: die Abgeordneten, die wir Bürger gewählt haben, hatte bereits einen akzeptablen Kompromissvorschlag zur Regulierung der tabaklosen E-Zigarette gemeinsam mit Konsumenten und Handel erarbeitet. Im Trilog wurden dann die Bürgerinteressen der Konsumenten geopfert: Liest man sich die Bestimmungen im Einzelnen genau durch, fällt schnell auf, dass sie im Grunde nur noch von auf Massenproduktion ausgerichteten Großkonzernen (wie bspw. die Tabakindustrie) erfüllt werden können. Somit sind künftig weitergehende Innovationen auf diesem Gebiet vollständig ausgebremst - denn alle Weiterentwicklungen hinsichtlich der E-Zigarette, die in den Jahren 2009 bis 2015 stattfanden, beruhen überwiegend auf der Zusammenarbeit begeisterter User mit kleinen Manufakturen. Genau hierauf beruht der Erfolg der tabaklosen E-Zigarette: Es handelt sich um ein Produkt, das von Verbrauchern für Verbraucher wirkungsvoll optimiert wurde!

    Die im Referentenentwurf und der TPD2 vorgesehenen Beschränkungen der freien Meinungsäußerung bergen neben der Einschränkung freiheitlich bürgerlicher Rechte weitere Risiken. Sie öffnen Tür und Tor für die Abmahnbranche und fanatische Asketen, die auch Privatleute ohne kommerzielle Interessen vor den Kadi zerren würden. Es ist schlichtweg inakzeptabel, eine wissenschaftlich belegte Tatsachenäußerung zu zensieren, nämlich die deutlich geringere Schädlichkeit der tabaklosen E-Zigarette gegenüber der Tabakzigarette. Dieser Fakt ist auch bereits mehrfach gerichtlich festgestellt worden. Weiterhin ist die Nutzung der tabaklosen E-Zigarette nicht mit der Handhabung "Zigarette anzünden = rauchfertig" zu vergleichen. Hier bedarf es unter Umständen einer Nachberatung durch Foren, Experten oder auch Videos. Gebrauchsanweisungen und Produktbesprechungen in Form von Videos sind heutzutage in allen Konsumerbereichen zur völligen Normalität geworden. Da hierbei Produktnamen sowie Vor- bzw. Nachteile logischerweise genannt werden, würden die vorgesehenen Regelungen einem faktischen Verbot solcher Ratgeber entsprechen.

    Im Sinne einer liberalen Denkweise und des Respekts vor der Selbstbestimmung des Individuums sollte die Politik alles in ihrer Macht Stehende tun, um den Artikel 20 der TPD2 so wenig restriktiv wie nur eben möglich umzusetzen. Bitte nehmen Sie sich ein Beispiel an GB: Dort hat bereits ein komplettes Umdenken stattgefunden mit dem Ziel, diese um mindestens 95% weniger schädliche Alternative zum Rauchen zu fördern.

    Bitte bestrafen Sie nicht die gegenwärtig 2,5 Mio. dampfenden Bürger für ihre Wahl einer akzeptablen Alternative und nehmen Sie zukünftigen “Umsteigern” nicht diese Chance!
  10. Benötigt!
  11. Mit freundlichen Grüßen
    [Hier werden automatisch Ihr Name und Adresse eingefügt]
 

 

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