Das E-Zigaretten Fiasko

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Eigentlich fragen wir uns doch seit inzwischen 3 Jahren, was haben WHO, DKFZ, BfR, Antiraucherverbände, Medien und die Gesundheitspolitik für ein Problem mit der tabaklosen E-Zigarette? Schließlich deutet alles darauf hin, dass dieses Produkt in seiner Vielfalt und seiner eigentlich bestechend schlichten Funktion all das erreichen könnte, was sich diese Organisationen immer erträumt und erhofft haben. Dies zudem schneller, als sie es sich in eben diesen Träumen und Hoffnungen auch nur ansatzweise haben vorstellen können.

Ein Grund liegt eventuell in den Nebeneffekten, die bei potentiellen Dampfern teilweise vor, aber besonders nach dem Umstieg in großer Zahl auftreten. Die Konsumenten fragen sich warum.

  • Warum fühle ich mich besser, ich nehme doch immer noch das ach so giftige Nikotin zu mir?
  • Warum habe ich keine Probleme mit dem Umstieg – oder nur sehr geringe?
  • Warum geht es mir so schnell besser?
  • Warum sagt mir das keiner?
  • Warum lese, sehe und höre ich nur vom Gegenteil meiner eigenen Erfahrungen?
  • Warum wird versucht, mir die E-Zigarette schlecht zu reden?
  • Warum?
  • Warum?
  • Warum?

HALLO?!

Nun wird es natürlich knifflig. Wer fragt, könnte auch Antworten finden und dies tun die Dampfer. Sie organisieren sich auf Stammtischen, in Foren, Facebook, Twitter und gründen sogar Vereine. Anfangs, um Antworten und Hilfe zu finden, aber mit der Zeit erdreistet sich doch tatsächlich eine Verbrauchergruppe, ihre Meinung laut zu äußern. Obendrein arbeiten etliche Verbrauchervereine über Ländergrenzen hinweg auch noch zusammen und kriegen sich nicht wie gewohnt über nationale Befindlichkeiten in die Haare.

Das ist ein absolutes Horrorszenario!

Was haben uns die eingangs genannten Organisationen nicht schon alles erzählt über Salz, Zucker, Fett, Fettsäuren gesättigt, mehrfach oder auch nicht, Radikale frei oder inhaftiert, Butter, Margarine, Eier, Cholesterin, BMI, Krebs erregend, Krebs verhindernd, Nikotin, Teer, Kaffee, Koffein, Teein, Alkohol, Milch, Milchsäuren walzertanzend links oder rechtsherum, Acrylamid, Schweinegrippe, „Fünf am Tag“, „Sieben am Tag“ …. ach was weiß denn ich. Der Witz an der Sache: man sollte es nicht glauben, diese „Tatsachen“ werden häufig aufgrund von Vermutungen oder klitzekleiner Miniuntersuchungen medienwirksam publiziert. Wurden diese groß propagierten Erkenntnisse schließlich in größerem Rahmen überprüft, stellte sich meist ….. nichts heraus. Nix, keine signifikanten Auffälligkeiten in größeren Bevölkerungsgruppen. Vereinzelt sogar schlicht das Gegenteil.

Viele kennen die Behauptung, durch „fünf am Tag“ könne man die Krebsgefahr reduzieren, unter anderem im großen Stil unterstützt und für fundiert erklärt vom ehemaligen Chef des DKFZ, Harald zur Hausen. Hat jemand mal davon gehört, dass die Grundlagen dieser Behauptung eher erwürfelt als erforscht waren? Wohl kaum. Im Gegenteil: jetzt ist „Fünf am Tag“ zwar nett, aber „Sieben am Tag“ schützt doch glatt zu 42% vor Krebs! Also die entsprechende Studiengruppe hatte ein um 42% geringeres Sterberisiko ….. wir wissen inzwischen, wie man solche Ergebnisse konstruiert, wie man Statistiken und Studien interpretativ so „verkaufen“ kann, dass die -von wem auch immer- gewünschte Botschaft unters Volk gestreut werden kann. Die große Masse der Bevölkerung wird einfach noch mehr getäuscht als vorher, wenn die Vorhersagen peinlicherweise doch nicht wie gewünscht eintreffen. Ach und man glaube ja nicht, so eine Kampagne werde wegen erwiesener Wirkungslosigkeit eingestellt!

Man stelle sich vor, oben genannte Gruppierungen würden von einfachen Verbrauchern dazu gezwungen, alles was sie von sich geben, in Zukunft VORHER zu verifizieren, es könnte sich ja jemand dafür interessieren, ob das alles fundiert ist! Das wäre ja Arbeit! Wissenschaftliche noch dazu!

Seien wir ehrlich, viele von uns haben bei oben genannten Themen schon mal gestutzt und sich gefragt, ob das denn alles wirklich so stimmt. Wir haben aber keine Energien darauf verwendet, alles einmal zu hinterfragen. Das haben wir bislang Spezialisten überlassen, oder Exoten wie Udo Pollmer und anderen.

Und genau das ist nun anders.

Wir Dampfer beschäftigen uns mit allem, was es über unser Konsumgut und Genussmittel E-Zigarette zu wissen gibt. Gut, auch wir sind nur Exoten, vielleicht sogar Freaks. Aber wir sind verdammt viele Freaks! Einzelne kann man totschweigen und ignorieren, aber Tausende? In Zeiten des „Neulandes“ nicht machbar!

Was bleibt nun der Obergruppierung WHO anderes übrig, als an der E-Zigarette ein Exempel zu statuieren, um zukünftigen Verbrauchern klar zu machen: Achtung, seid bloß brav und leise und schluckt die Brosamen, die wir euch übrig lassen, sonst ergeht es euch wie den Dampfern!

Genau daran arbeitet die Tabakkontrolle der WHO derzeit unverhohlen. Nur wird es ihr nicht gelingen, denn sie hat das Produkt nie verstanden und begreift nicht, dass sie zwar den Rauchertod potenzieller Neudampfer in Kauf nehmen kann, aber nur vorübergehend, denn die Freaks können relativ leicht weiter konsumieren und werden somit nicht auszurotten sein!

Unsere Waffen sind einige Stücke Stahl, Glasfaser/Watte, Draht, PG, VG, Batterien – und für das Nikotin finden wir auch noch eine Lösung. Dagegen wird die WHO mit ihrer Tabakkontrolle nie ankommen und somit wird sie lernen müssen, mit kritischen Konsumenten und Bürgern zu leben. Lernt sie es nicht, wird dies das Ende der WHO-Tabakkontrolle, wenn nicht sogar der gesamten WHO in ihrer heutigen Form bedeuten.

Was so ein kleines Ding wie die E-Zigarette doch schließlich bewirken kann: Ein Fiasko für die Gesundheitsindustrie!

IG-ED 


2 Kommentare und 1 Trackback/Pingback

  1. […] der ganze Artikel […]

  2. 2. Jürgen Weidlich

    Kommentar vom 27. April 2014 um 18:24

    Absolut stimmiger Beitrag, welchem ich in vollem Umfang zustimme!!!

  3. 3. R. Pechstein

    Kommentar vom 27. Mai 2014 um 16:21

    Ich glaube,daß die o.G. ganz gut verstanden haben.Sie verstehen,daß es keinen Profit bringt,wenn da plötzlich tausende wegbrechen und nicht mehr rauchen.Sie verstehen auch,daß es Einbußen in der Tabaksteuer gibt,Einbußen bei der Medikamentenabgabe und Einbußen bei Nikotin“ersatz“präparaten zur Rauchentwöhnung. Auch Forschungsgelder sprudeln nicht mehr wie gewohnt,wenn man nichts negatives zu berichten hat.

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